Knoblauchrauke

Die Knoblauchrauke ist eine Pflanze des Frühlings, denn von April bis Anfang Juni kann die Knoblauchrauke als essbares Wildkraut genutzt werden.

Als andere Bezeichnungen für die Knoblauchsrauke sind Hederich, Knoblauchskraut oder Lauchkraut bekannt.
Wissenschaftlich heißt diese essbare Wildpflanze Alliaria petiolata.

Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht eigentlich nicht. Nur die Brennessel sieht ähnlich aus und wächst an den selben Plätzen.

 

Erkennung und Bestimmung der Knoblauchrauke

Die Knoblauchrauke ist relativ einfach zu erkennen.

Blätter:
Die Blätter sehen der Brennessel sehr ähnlich und sind herzförmig bis dreieckförmig.
Der Blattrand ist gesägt und mitunter recht zackig.
Wichtig ist, dass die Blätter wechselständig am Stängel wachsen.
Die Blätter am Grund der Knoblauchrauke sind eher nierenförmig.

Blüte:
Die Knoblauchrauke gehört zu der Gruppe der Kreuzblüter. Das als Bestimmungshilfe interessant, denn die Blüte der Knoblauchrauke besteht aus 4 weißen Blüten, die wie ein Kreuz ansehen.

Wurzel:
Die Wurzel der Knoblauchrauke ist pfahlförmig und reicht in der Regel nicht sehr tief in den Boden.

Vorkommen der Knoblauchrauke

Die Knoblauchrauke ist eine recht weit verbreitete Pflanze und kann bis in Mittelgebirge gefunden werden.
Als Standort bevorzugt der Hedrich Waldränder und im Frühjahr noch lichte Laubwälder.
Auch in Heckenfluren kann man den Hedrich finden.

Die Knoblauchrauke kommt recht oft in Gesellschaft mit der Brennessel vor. So kann man beim Wildkräutersammeln gleich beide Pflanzen finden.

Knoblauchrauke als pflanzliche Notnahrung

Blätter:
Die Blätter der Knoblauchrauke sammelt man – abhängig von der Vegetationszone – zwischen Anfang April und Ende Mai.
Man kann die Blätter direkt ohne viel Aufwand essen und geniessen.
Oder man kocht gemeinsam mit Brennesseln eine Kraftsuppe.

Blüten:
Ab Ende April sind die Blüten als Beilage verwendbar.
Die Blüten sind sehr klein, daher sind sie eher in der Küche als Dekoration bei Salaten interessant. Als pflanzliche Notnahrung eher nicht.

Samen:
Die Samen der Knoblauchrauke sind Ende Mai und Anfang Juni am Besten zu geniessen.
Roh essen oder in eine Suppe geben ist am Besten. Jedoch kann man die Samen auch trocknen und verstampfen und zum Würzen von Fleisch verwenden.

Wurzel:
Auch die Wurzel der Knoblauchrauke ist essbar. Im frühen Frühjahr oder besser im Herbst kann man die Wurzeln stechen und in einer Suppe wie Karotten kochen.

Die Knoblauchsrauke als Heilpflanze

Die Geschichte der Knoblauchrauke als Heilkraut geht weit in die Geschichte zurück.
Vornehmlich wurde die Knoblauchrauke zwar als Würzmittel in der Küche eingesetzt, doch in der Volksmedizin erkannte man die Heilwirkung dieser Pflanze an.
So wurde die Knoblauchrauke zur Schleimlösung bei Erkältungen und Bronchitis eingesetzt.

Heute weiß man, dass die Knoblauchrauke antiseptisch und schleimlösend wirkt. Zwar gibt es bessere Schleimlöser wie zum Beispiel die Schlüsselblume, die zur selben Zeit wie die Knoblauchrauke zur Verfügung steht.
Doch im den Körper zu stärken und Entzündungen vorzubeugen ist die antiseptische Wirkung der Knoblauchrauke ideal.

Die Knoblauchrauke als Gewürz

Hier kann die Knoblauchrauke punkten, denn der Geschmack geht in Richtung Knoblauch und auch zur Kresse. Scharf, Würzig teilweise Etwas bitter – ja so ist die Knoblauchrauke im Geschmack.

Also ideal für Salate oder getrocknet mit Salz gemischt als Würzmittel.


Survival Geschichte: Zweijährige überlebte tagelang neben toter Mutter

Die australische Presseagentur meldete gestern einen tragischen Fall eines 2jährigen Mädchens, das tagelang neben dessen toten Mutter lebte und überlebte.
Ungefähr 500 Kilometer südwestlich von Sydney fanden die dortigen Behörden die Kleine, nachdem Nachbarn Alarm geschlagen hatten.
Die Kleine Zeitung berichtete darüber -> Kleine Zeitung Survival – Tagelang neben toter Mutter überlebt 

Dank Schoko-Ostereiern überlebt?

Eine Zeitung titelte “Dank Schoko-Ostereiern überlebt”, da die Behörden annehmen, dass das Mädchen Schoko-Ostereier gegessen haben könnte.
Also solche Aussagen zeigen nur, dass viele Menschen noch immer glauben, dass Nahrung für das Überleben wichtig sei.
Klar, ohne Nahrung kann der Mensch nicht leben, doch es dauert in der Regel 3 Wochen bis man verhungert ist.

Viel spektakulärer finde ich, dass das Kind nach 5 Tagen ohne Wasser nicht verdurstet ist.
Nach Angaben der Behörden, war das Mädchen sehr ausgedörrt und dehydriert.
Es sieht doch so aus, dass es bald verdurstet wäre.
Glücklicherweise ist das nicht passiert und nach einem Aufenthalt im Krankenhaus ist das Kind nun bei Angehörigen untergekommen.

Wasser ist wichtiger als Nahrung!

Die Prioritäten sind im Survival ganz klar geregelt, und Wasser kommt immer vor Nahrung.
Bitte verinnerlicht die 3er-Regel des Survival:

  • 3 Minuten ohne Luft erstickt
  • 3 Stunden ohne Unterschlupf erfrieren
  • 3 Tage ohne  Wasser verdurstet
  • 3 Wochen ohne Nahrung verhungert

Daher wird man in einer Survival Situation immer zuerst Schutz suchen um dann Feuer zu machen und Wasser abzukochen.
Erst dann kommt Nahrung.

Wer kein Wasser hat sollte nicht essen!

Lassen wir dieses Beispiel mit dem kleinen australischen Mädchen nochmals Revue passieren.
Sie hatte wenig bis nichts zu Trinken, aber Schoko-Ostereier.
Sie war dehydriert, hatte aber laut Angaben der Behörden einen hohen Blut-Zucker-Spiegel.
Merken wir uns – Auch wenn Nahrung zur Verfügung steht, aber kein Wasser und man isst, dann wird der Durst schlimmer.
Zusätzlich wird dem Körper während der Verdauung weiter Wasser entzogen.

Scharbockskraut

Scharbockskraut

ScharbockskrautScharbockskraut ist eine alte Heilpflanze, die auch als pflanzliche Nahrungsquelle seit Menschengedenken eingesetzt wird.
Doch das Scharbockskraut ist auch eine Giftpflanze, wenn das enthaltene Pflanzengift relativ schwach und in geringen Mengen für Menschen nicht lebensgefährlich ist.

Junge Blätter vor der Blüte sind jedoch ungiftig und wurden früher als Vitamin-C Quelle nach den langen Wintermonaten eingesetzt. Die ersten Blätter sind abhängig von der Lage bereits Mitte bis Ende März zu finden. Mitte April beginnt langsam die Blüte und beendet die Sammelzeit des Scharbockskrautes.

Die Geschichte des Scharbockskraut gibt Auskunft über die Namensgebung. Scharbock ist die Althochdeutsche Bezeichnung für Skorbut. Und tatsächlich wurde früher Scharbockskraut gegen Skorbut als Heilkraut eingesetzt. Durch den hohen Vitamin-C Gehalt werden die Mangelerscheinungen bekämpft.
So wurde vor der Erfindung der Vitamin-C-Braustablette getrocknetes Scharbockskraut als Nahrungsergänzung eingesetzt – angeblich in der Seefahrt.

Giftigkeit des Scharbockskraut

Alle Teile des Scharbockskraut sind giftig, aber besonders die Wurzeln. Doch auch Blüten und Blätter können Vergiftungserscheinungen erzeugen – konkret Magen-Darmprobleme wie Erbrechen und Durchfall. Schuld ist das Protoanemonin, ein Giftstoff der auch in Hahnenfußgewächsen zu finden ist.
Apropos Hahnenfuß – neuerste Erkenntnisse zeigen, dass das Scharbockskraut mit Hahnenfüßen nicht so eng verwandt ist wie in der Vergangenheit oft angenommen. Neuerste DNA-Analysen haben dies zu Tage gebracht.

Merkmale des Scharbockskraut

Das Scharbockskraut hat in der Regel 8 gelbe Blüten.
Charaktaristisch sind die 3 Blütenblätter hinter den Blüten, denn sie machen die Bestimmung des Scharbockskraut wesentlich einfacher.
Doch wie bereits besprochen, ist die Sammelzeit vor der Blüte. Daher muss die Bestimmung des Scharbockskrautes auch über die Blätter und Wurzeln sicher beherrscht werden. Zumindest wenn man die erste Grundregel zum Thema Sammeln von Wildpflanzen beherzigen will – die da lautet: “Niemals Pflanzen sammeln, die man nicht eindeutig zu 100% über mehrere Merkmale bestimmt hat”

Die Blätter des Scharbockskraut sind herzförmig, teilweise auch nierenförmig.
Weitere wichtige Merkmale der Scharbockskraut-Blätter:
- Blätter sitzen auf einen langen Stiel
- glänzen
- gekerbter Blattrand
- Blätter sind wechselständig

Die Wurzel des Scharbockskraut ist knollen- bis keulenförmig.

Alles in Allem ist das Scharbockskraut gut zu bestimmen, da zum Sammelzeitpunkt eigentlich keine Doppelgänger wachsen. Eventuell könnte man die Blätter mit Efeu verwechseln, doch das ist schon weit hergeholt.

Lebensweisheiten: Was Menschen kurz vor ihrem Tod bereuen

Was bereuen Menschen kurz vor ihrem Tod? Diese Frage hat die australische Krankenschwester Bronnie Ware in Ihrem Buch zu beantworten versucht.
Bronnie Ware hat jahrelang Todkranke betreut und beim Sterben begleitet. Dabei hat sie interessante Erkenntnis gewonnen und in 5 Lebensweisheiten zusammen gefasst.
Ihr Buch mit dem Titel “Top Five Regrets of the Dying” – das aktuell nur in Englisch verfügbar ist – zeichnet Bonnie Ware ein Bild der verpassten Chancen. Wenn man diese 5 Weisheiten liest, dann hören sich die Worte einfach an.
Doch wenn man die Kernaussagen etwas wirken lässt, dann findet man sich vielleicht sogar selbst in der selben Falle wie all die anderen Menschen, von denen diese Aussagen stammen sollen.

  1. Ich hätte mehr an Mut haben müssen um mein eigenes Leben zu leben.
    Sowie sich nicht durch die Erwartungen Anderer leiten zu lassen.
  2. Ich hätte nicht so hart arbeiten dürfen.
  3. Ich hätte den Mut haben sollen Gefühle auszudrücken.
  4. Ich hätte mit meinen Freunden in Kontakt bleiben sollen.
  5. Ich hätte mir mehr Glück gönnen sollen.

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Überfischung: Krieg gegen die Fische

Die Überfischung unserer Ozeane ist ein Problem, das schon seit Jahren diskutiert und bekannt ist.
Dennoch hat man als Beobachter der Situation das Gefühl, dass sich nicht viel tut – Ganz im Gegenteil wird die Lage der Fische in unseren Ozeanen immer schlimmer. Eine Dokumentation im österreichischen Fernsehen mit dem Titel “Krieg gegen die Fische“  zeigt den wesentlichen Problempunkt auf.
Am Beispiel des Thunfisch dürfen maximal 15.000 Tonnen jährlich gefischt werden um die Population stabil zu halten.
Die EU-Agrarminister  gaben fast 60.000 Tonnen frei und tatsächlich wurden Schätzungen zu folge mehr als 150.000 Tonnen gefischt.
Wunderbar – so werden wir bald tatsächlich außer Algen und Plastikmüll wenig in unseren Meeren finden.

Welche Auswirkungen fischleere Meere auf die Welternährung haben kann sich Jeder vorstellen!

Doch die Wirtschaft und auch große Teile der Gesellschaft scheren sich nicht um diese Zahlen und die Gefahr.
Ein sehr interessanter Blogbeitrag zu diesem Thema kann auf commonsblog gelesen werden.
Silke Helfrich bringt die Fakten auf den Tisch und zeigt die Hintergründe auf. Interessant ist, dass dieser Beitrag bereits 2009 verfasst wurde und sich in den letzten 3 Jahren die Lage weiter verschärft hat.

Der Preis für Thunfisch steigt immer weiter. Das Fleisch des Blauen Thunfisch ist das teuerste Fleisch weltweit. Großkonzerne verdienen ein kleines Vermögen an der Nachfrage durch den weltweiten Sushi-Boom.
Doch ist es wie mit jedem anderen Rohstoff – irgendwann ist Schluss. Das dies mit dem Thunfisch bald passieren kann hat selbst die UNO festgehalten.

Wieder einmal muss ich die Frage – Leben wir in einer Traumwelt ohne Gefahren? - denn leere Meere haben das Potential zu Konflikten zu werden.
Wenn dazu noch andere Rohstoffe wie Kupfer, Öl oder Wasser knapp werden, dann könnte es weniger lustig werden.
Hoffen wir das Beste, denn aktuell bleibt uns auch Nichts Anderes übrig

Weiterführende Informationen zum Thema Überfischung der Ozeane:
Zusammenfasssung Überfischung & Faierer Fischfang
Fakten und Kennzahlen Überfischung auf wikipedia.de

 

Survival Links der Woche – Ohne Strom und ohne Regen!

Junge überlebt 15.000 Volt-Stromschlag

Normalerweise ist bereits ein Zunahekommen einer 15k Volt Leitung lebensgefährlich.
Doch der 16 jährige überlebte den Stromschlag wie durch ein Wunder…
Bericht auf rtl.de

Trockenheit: Teile Österreichs seit Monaten ohne Regen

Schon seit Monaten ist in großen Teilen Österreichs deutlich zu wenig Niederschlag. In manchen Regionen fürchten die Bauern bereits jetzt mit Missernten.
Obwohl Österreich als wasserreich gilt und aktuell auch ist kann man sich nicht darauf verlassen.
Bericht auf derstandard.at

Mega-Blackout in Zypern

Am Mittwoch Morgen ist ganz Zypern in einen Stromausfall geraten.
Zwar konnte die Lage im Lauf des Vormittages entschärft werden, doch dieses Beispiel zeigt wie schnell es gehen kann.
Bericht auf wirtschaftsblatt.at
So kann man sich auf einen Stromausfall vorbereiten

Teenager nach einem Monat auf See gerettet

Wieder einmal wurde ein Schiffbrüchiger nach Tagen auf See halb verdurstet gefunden und überlebte.
Wasser war wie so oft die Schlüsselressource.
Bericht auf spiegel.de

Survival-Buch: “Blackout. Morgen ist es zu spät” von Marc Elsberg

Das Thema Stromausfall ist mir persönlich sehr wichtig, da das ein realistisches und gleichzeitig bedrohliches Szenario für unsere technisierte Welt darstellt.
Daher gibt es auf survival24.org immer wieder Beiträge zum Thema Blackout, wie zum Beispiel Vorbereitung auf den totalen Stromausfall, Kein Plan-B beim Blackout oder Kurbelradio.

Umso mehr ist es mir eine Freude ein neues Buch zum Thema Blackout mit Euch zu teilen.
Blackout. Morgen ist es zu spät
von Marc Elsberg ist kein Sachbuch zum Thema Survival sondern ein spannender Roman.
Dieser Survival Roman ist ein echter Thriller, der anschaulich aufzeicht, wie verletzlich unsere moderne Zivilisation im Grunde ist.
Ohne Strom bricht die gesamte Versorgung zusammen und führt zu massiven Engpässen aller Ressourcen.
Auch die Ereignisse sind realistischen Szenarien nachempfunden:
- Nach ein paar Tagen fallen französische Atomkraftwerke aus und es droht ein GAU
- Der Diesel für die Notstromgeneratoren in Krankenhäusern geht aus

Kurzfassung des Inhalts:
Mitten im Winter brechen sämtliche europäischen Stromnetze gleichzeitig zusammen und führen zu einem totalen Blackout.
Ganz Europa ohne Strom bedeutet, dass das öffentliche Leben und auch die Versorgung zusammenbricht.
Als Hauptfigur tritt ein italienische Computertechniker auf, der die Hintergründe aufdecken möchte.

Trailer zum Buch

Fazit

Alles in Allem ein interessantes Werk, dass als Inspiration dienen kann und – so hoffe ich – vielen Menschen die möglichen Gefahren eines großflächigen und länger andauernden Blackouts vor Augen führt.

Das Buch ist auf Amazon.de als Hardcover, ebook und Hörbuch verfügbar.


Trockentoilette: Die Otji-Toilette in Namibia

Ein genial einfaches Konzept einer Trockentoilette als Alternative zum in unseren Breiten eingesetzten Wasserklosett.

Was ist eine Otji-Toilette?

Die Otji-Toilette ist eine Trockentoilette, die in der Stadt Otjiwarongo in Namibia erstmals großflächig eingesetzt wurde.
Der Unterschied zu anderen Trockentoiletten (zum Beispiel dem Kompostklo) ist, dass bei der Otji-Toilette keine Trennung zwischen flüssigen und festen Fäkalien erfolgt.

Wie funktioniert die Otji-Toilette?

Durch die Einstrahlung der Sonne erwärmt das schwarze Abluftrohr dieser Trocken-Toilette und schafft so eine Luftventilation.
Die warme Luft trocknet die Ausscheidungen und tötet so Bakterien und andere Krankheitserreger ab!
Zusätzlich werden Gerüche vermieden. Und das Alles ohne Wasser.

 

Otji-Toilette selber bauen? Klar es gibt auch eine Bauanleitung!

Der Bau dieser Trockentoilette braucht zwar seine Zeit, ist aber nicht massiv aufwändig.
Wichtig ist die Ausrichtung nach der Sonne, da diese für die Trocknung der Ausscheidungen und die Entlüftung sehr wichtig ist.

Hier geht es zur Anleitung zum Bau einer Otji-Trocken-Toilette -> hier

Doch ob die Otji-Toilette für unsere Breiten wirklich ideal ist, bleibt offen – Denn es gibt keine Erfahrungsberichte.
Bei uns wird das Kompostklo eingesetzt, das flüssige und feste Fäkalien trennen.


Ö1-Beitrag: Wer fürchtet sich vorm Weltuntergang?

Gerade eben ist auf Ö1, einem österreichischen Radiosender der Beitrag “Wer fürchtet sich vorm Weltuntergang?” gesendet worden.

Es ging um den angeblichen Weltuntergang am 21.12.2012, der ja laut esoterischen Gruppen durch Verwerfungen im Kosmos bereits im Maya-Kalender vorausgesagt worden sei.
Botschafter des Lichts, Engel, Außerirdische und Vieles mehr werden als Retter propagiert – und das oft mit geschäftlichen Hintergrund.
Und wenn am 21.12. Nichts passiert, dann muss es eben ein anderes Datum sein an dem die Welt untergeht.

Da ich von solchen Prophezeiungen Nichts halte, habe ich die Sendung genossen.
Leider wird durch diese Maya Hysterie Etwas wesentliches in den Hintergrund gedrängt und auch lächerlich gemacht:
Lokale Katastrophen können jederzeit und überall auf der Welt auftreten ohne dass die ganze “Welt untergeht”.
Für solche Umstände Vorsorge zu treffen ist keine Spinnerei sondern ein sinnvoller Beitrag, der auch von staatlicher Seite im Zivilschutz verankert ist.
Leider ist dieser Aspekt im Ö1-Beitrag nicht zur Sprache gekommen…
Link zur Sendung

Kurbelradio

Kurbelradio ist die Bezeichnung für Radios, die unabhängig von der Steckdose und auch ohne Batterien betrieben werden können – was Kurbelradios zur idealen Ausrüstung für Stromausfälle macht.

Der Markt bietet einige interessante Modelle, die wir nun genauer unter die Lupe nehmen wollen.

Was sind Kurbelradios und wie funktionieren sie?

Durch den Einsatz eines Dynamos können Kurbelradios vom Stromnetz aber auch von Batterien unabhängig betrieben werden.
In der Regel wird mit der Kurbel ein integrierter Akku aufgeladen, der für den Betrieb des Radios sorgt.
Es gibt Modelle, die zusätzlich zur Kurbel auch mit Solartechnik die Energie liefern.

Kurbelradio-Modelle im Test

Kurbelradio Freeplay COMPANION
Zwar ist der Freeplay COMPANION nicht mein absoluter Favorit was Kurbelradios angeht, aber dennoch eine gute Wahl.
Das Gerät ist ein Hybrid – soll heissen, dass mittels Kurbel und Solarpanel Energie für den Betrieb des Radios erzeugt werden kann.
Der Freeplay Companion ist im Frequenzband AM und FM unterwegs, was als Notfallradio ausreichend ist. Ein richtiger Weltempfänger ist der Freeplay Companion aber nicht.

Als Zusatzfunktion können 3 LEDs als Lichtquelle verwendet werden sowie Nokia-Handys aufgeladen werden.
Die Leistung ist ausreichend: eine Minute kurbeln bringen bei meinem Gerät an die 30 Minuten Radiohören bei mittlerer Lautstärke.
Die Lautstärke ist ohnehin ein wesentlicher Faktor was die Akkulaufzeit betrifft. Umso lauter umso kürzer die Laufzeit und umso öfter muss wieder gekurbelt werden.
Mit einem USB Ladegerät kann der Freeplay Companion wieder an einer Steckdose aufgeladen werden.

Was etwas negativ beim Freeplay Companion anmutet ist die Einstellbarkeit der Sendefrequenz. Mit dem kleinen Rädchen ist es sehr schwer die richtige Frequenz einzustellen. Beim Transport verstellt sich die Einstellung auch relativ leicht.
Aber Alles in Allem ist der Freeplay Companion aus meiner Sicht aktuell das beste Kurbelradio am Markt.

Der Preis des Freeplay Companion liegt in der Regel unter 40 Euro -> hier zum Preisvergleich für das Freeplay Companion Kurbelradio

Muse MH-07R/HYBRID Mini Weltempfänger
Der Muse Weltempfänger ist dem Freeplay Companion sehr ähnlich und zwar in der Funktion und auch dem Aussehen.
Aber das Muse MH-07R/HYBRID kann Etwas mehr. So sind zusätzliche Frequenzbänder verfügbar. Und laut Angaben einiger Nutzer ist auch ein Betrieb mit 3 AAA-Batterien möglich. (Leider kann ich das nicht bestätigen, da ich dieses Modell nicht besitze)

Der Preis liegt Etwas unter dem Freeplay Companion -> hier zum Preisvergleich für das Muse Kurbelradio

 

An dieser Stelle werden wir nach und nach weitere Testberichte anderer Kurbelradios veröffentlichen.